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Unser Universum

Landschaft auf einem Planeten des Trappist-1-Sonnensystems
So stellt sich ein Künstler eine Landschaft auf einem Planeten des Sonnensystems Trappist-1 vor. Auch wenn dort gänzlich andere Lebensformen existieren, so gelten doch die gleichen Naturgesetze wie überall im Universum (Quelle: ESO/M. Kornmesser, Wikimedia commons)

Die grundlegenden Theorien der modernen Naturwissenschaften lassen keinen Zweifel zu, dass das Universum in einem einheitlichen Wachstumsprozess auf ein Ziel zustrebt, welches man als »Selbstverwirklichung zu möglichst großer Vielfalt und Verbindung« bezeichnen könnte. Demzufolge ist das gesamte Universum das führende System, das »Große Ganze«.

An diesem Punkt müssen wir uns endgültig von unserem materiell geprägten Denken lösen können, um die entscheidende Schlussfolgerungen zu verstehen!

In allen Dingen, die wir in den Begriffen Materie oder Energie beschreiben, wirkt die unteilbare, unberechenbare, grenzenlose Urkraft als Antreiber, Bewahrer und Veränderer. Sie erscheint unserem teilenden Verstand als Kernkraft, Schwerkraft oder Magnetismus; als Energieerhaltungssatz, kosmologisches Prinzip oder Logik; aber ebenso als Fähigkeit der Wahrnehmung, des Denkens oder der Phantasie.

Alle genannten (relativen) Kräfte sind auf der einen Seite konkrete Verwirklichungen in bestimmten Objekten; auf der anderen Seite jedoch ebenso Erscheinungen der einen (absoluten) Urkraft, beziehungsweise des Urgrund-Kontinuums. Anders ausgedrückt: Die universelle Phantasie der Urkraft schuf die Idee des Universums und als Urgrund realisierte sie diese Idee.

Egal, an welchem Ort im Universum sich zwei Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom verbinden, sie werden zu Wasser. Die Lichtgeschwindigkeit ist überall im Universum nicht überschreitbar. Egal, wo sich Materie zusammenballt, entsteht ein Schwerkraftfeld, unabhängig von der Art und Zusammensetzung der Materie. Mit Hilfe der Logik können wir Dinge erklären, die weit jenseits unserer direkten Beobachtung liegen. …

Einige bekannte Physiker, Systemtheoretiker, Biologen oder Psychologen haben schon mehr oder weniger deutlich geäußert, dass man die »ursächliche Wirklichkeit« mit ihrer Unvorhersehbarkeit, ihrer Kreativität und kontrollierenden Intelligenz problemlos mit einer Art »universalem Bewusstsein« gleichsetzen könnte. So sagte etwa der bekannte deutsche Physiker Hans-Peter Dürr: »Es gibt keine Materie. Alles ist Geist.«


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